Uschwei schrieb am 15.08.2008

Danke an die Selbsthilfe Lungenkrebs

Es ist für mich höchste Zeit, das ich mich endlich einmal hier offiziell bei der Selbsthilfe Lungenkrebs bedanke.

Mein Mann erhielt im Juli 2006 völlig überraschend und ohne jegliche Vorzeichen die Diagnose nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom Aden, Stadium IV mit Metastasen in der Leber. Er konnte nur noch Palliativ behandelt werden. Die Lebenserwartung war 1/2 Jahr.

Eine Welt brach zusammen.

Was war ich froh, als ich in meiner großen Not und Verzweiflung durch einen Zufall auf die Selbsthilfe Lungenkrebs gestoßen bin. Allein der Anruf bei Barbara, die mir mit ihrer Ruhe und ihrem Verständnis entgegenkam, gab mir etwas Hoffnung und machte mir Mut.

Durch das mir übersandte Informationsmaterial konnte ich viel über den Lungenkrebs, deren Auswirkungen, die Behandlungsmöglichkeiten, die Nebenwirkungen, die Erfolgschancen und auch deren Grenzen erfahren. Solche Informationen hätte ich nirgends so problemlos, rasch und dazu noch persönlich gestaltet erhalten.

Und dann die Selbsthilfegruppe. Hier wurde ich von Menschen, die das gleiche Schicksal erleiden, in eine Gemeinschaft aufgenommen. Ich erfuhr ein einfühlsames Verständnis, das ich in dieser Form von einem Außenstehenden eben nie erfahren habe. Sie ist zu einem ständigen Begleiter in der für mich geworden.

Die Arbeit der Selbsthilfe Lungenkrebs ist einmalig in Deutschland. Und was Barbara leistet ist ebenfalls einmalig. Ich kann hierzu nur meine größte Anerkennung und Hochachtung aussprechen!

Ich möchte nochmals betonen, wie froh und dankbar ich bin, dass ich auf diese Einrichtung gestoßen bin. Ohne sie würde ich diese schwere Zeit nicht überstehen.

Uschwei