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A
Alopezie Teilweiser oder vollständiger Haarausfall; häufige Nebenwirkung konventioneller Zytostatika (Chemotherapie).
Alveolen Lungenbläschen; seitliche Ausstülpungen der feinsten Atemwege.
Apoptose Zelltod, der durch die genetische Information der betroffenen Zelle selbst reguliert wird (“programmierter Zelltod”).
Asbestose Asbeststaublunge; durch eingeatmete Stäube mit Asbestfasern hervorgerufene Staublungenkrankheit, die sich auch nach Ende der Staubbelastung noch verschlechtern und zu einer dauerhaften Störung der Lungenfunktion und “Asbestkrebs” führen kann.
B
Biopsie Untersuchung einer Gewebeprobe, die aus einem lebenden Organismus entnommen wurde.
Bronchialbaum Gesamtheit der Atemwege, die sich von der Luftröhre ausgehend immer weiter verzweigen und dabei immer enger werden.
Bronchialkarzinom Lungenkrebs
Bronchien Erste Abzweigungen des Bronchialbaums aus relativ dicken Luftröhren, deren Wände Knorpelstrukturen aufweisen.
Bronchiolen Knorpellose Verzweigungen der Bronchien (“Nebenäste”) mit einem Durchmesser von 1 mm und weniger.
Bronchoskop Starres oder biegbares Rohr mit Lichtquelle und Betrachtungslupe, mit dem das Innere der Luftröhre und Bronchialäste betrachtet werden kann. Das Bronchoskop kann mit einer Vorrichtung zur künstlichen Beatmung ausgestattet sein (Beatmungsbronchoskop). Außerdem gibt es verschiedene Spezialinstrumente, wie Zangen, Schlingen, Watteträger etc., mit denen unter optischer Kontrolle gezielt Gewebeproben oder Abstriche entnommen werden können.
Bronchoskopie Endoskopische Untersuchung (Spiegelung) der Bronchien mit einem Bronchoskop.
C
Carcinoma in situ Vorstufe einer Krebserkrankung
D
E
Epithelgewebe Geschlossener Zellverband, teils mit Drüsen, der z.B. die Atemwege auskleidet.
F
Fernmetastase siehe unter "Metastase"
G
H
I
intrapulmonal innerhalb der Lunge
intravenös Verabreichung eines Medikaments in eine Vene.
J
K
Karzinom Bösartiger Tumor, der vom Epithelgewebe der Haut, Schleimhaut oder Drüsengewebe ausgeht.
karzinogen, kanzerogen krebserzeugend
Karzinogen Substanz, Strahlung etc. mit krebserzeugender Wirkung.
Knochenszintigraphie Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Knochenskeletts mit Hilfe von radioaktiven Substanzen.
kurative Therapie Therapie, deren Ziel die Heilung des Patienten ist.
L
Lokalrezidiv Erneutes Auftreten der Krebserkrankung an der ursprünglichen Krankheitsstelle, nach einer Periode ohne sichtbaren Krebsbefall.
Lungenmetastasen Bösartige Geschwülste in der Lunge, die im Gegensatz zum primären Lungenkrebs durch Absiedlungen von Krebs in anderen Körperregionen entstanden sind.
Lymphknoten In der Strombahn der Lymphgefäße angeordnete linsen- bis bohnengroße Organe, in denen Mikroorganismen, Toxine und auch Krebszellen aus der Lymphe “gefiltert” werden.
M
Mediastinum Zwischen den beiden Lungenflügeln gelegener Teil der Brusthöhle, in dem sich unter anderem das Herz befindet.
Metastase Tochtergeschwulst, die durch Absiedlung von Krebszellen und Ausbreitung über die Blut- und Lymphbahnen entstanden ist. Im Gegensatz zum Lokalrezidiv entstehen Metastasen an einer anderen Stelle als der zuerst entstandene Tumor (Primärtumor).
N
O
P
palliative Therapie Behandlung bei unheilbaren Krankheiten, deren wichtigstes Ziel die Linderung der Beschwerden ist.
Polyneuropathie Erkrankung peripherer Nerven; bei Krebspatienten meist durch bestimmte Zytostatika hervorgerufen; äußert sich als Schmerzen, Missempfindungen bis hin zu Taubheitsgefühlen in Händen und Füßen.
Positronen-Emissions-Tomographie (PET) Bildgebendes, rechnergestütztes Verfahren, bei dem mit Hilfe von Photonen, die beim Zerfall von Positronen entstehen, Körperstrukturen und Organe anhand ihres Stoffwechsels dargestellt werden.
Primärtumor Zuerst entstandener Tumor.
Progression Fortschreiten einer (Krebs)erkrankung
Prognose Vorhersage zum wahrscheinlichen Verlauf und Ausgang einer Krankheit aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse. Angaben zur Prognose beziehen sich immer auf die Gesamtheit aller Patienten mit ähnlichen Befunden oder Therapiemaßnahmen, zur Situation im Einzelfall sagen sie dagegen weniger aus.
Proliferation Vermehrung von Zellen und Gewebe.
Q
R
Rezidiv siehe unter "Tumorrezidiv"
S
Sonographie siehe unter "Ultraschalluntersuchung"
Staging Bestimmung des Krankheitsstadiums bei einer Krebserkrankung. Maßgeblich für die Stadieneinteilung nach der bei den meisten Krebsarten verwendeten TNM-Klassifikation sind die Größe des Ersttumors und seine Ausdehnung innerhalb der befallenen Körperstrukturen und Organe (T), der Befall von regionalen Lymphknoten (N) sowie die Metastasenbildung in entfernten Körperstrukturen und Organen (M).
systemische Therapie Behandlung des gesamten Körpers und nicht nur einzelner Bereiche, wie bei der lokalen Therapie (Operation bzw. Bestrahlung).
T
TNM-Klassifikation Krebs-Klassifikation nach Größe und Ausdehnung des Primärtumors (T), Befall der regionalen Lymphknoten (N) und anderer Organe (M).
Tumor Neubildung von körpereigenem Gewebe durch vermehrtes Zellwachstum; kann gutartig oder bösartig sein.
Tumoranämie Bei Patienten mit Krebserkrankungen vorkommende Blutarmut, die durch den bösartigen Tumor selbst oder die Behandlung verursacht ist.
Tumormarker Körpereigene Substanzen, deren Auftreten oder erhöhte Konzentration in Körperflüssigkeiten (besonders im Blutserum) mit einer Krebserkrankung assoziiert sein können. Tumormarker eignen sich teilweise zur Früherkennung (z.B. der PSA-Wert ); bei bekanntem Tumor werden sie auch zur Verlaufskontrolle verwendet. Ein Anstieg eines Tumormarkers kann, muss aber nicht auf erneutes Tumorwachstum hinweisen. Umgekehrt kann ein Tumor allerdings auch wachsen, ohne dass der/die Tumormarker ansteigen.
Tumorrezidiv Rückfall einer Krebserkrankung. Das Rezidiv kann auf den ursprünglichen Entstehungsort beschränkt sein (Lokalrezidiv), die benachbarten Lymphknoten erfassen oder an einer vom Entstehungsort entfernten Körperstelle auftreten (Fernrezidiv = Metastase).
U
Ultraschalluntersuchung Bildgebendes Verfahren, bei dem mit Schallwellen oberhalb des menschlichen Hörbereichs Körperstrukturen und Organe sichtbar gemacht werden.
V
W
X
Y
Z
zytotoxisch zellvergiftend, zellschädigend
Zytostatika Medikamente, die das Wachstum von Krebszellen hemmen.
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